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Herbststimmung

Regen, Wolken, Wind – in diesen Tagen zeigt sich der Herbst von seiner typischen Seite. Wo ist die Sonne, wo sind die schönen, kräftigen Farben? Keine Spur …

Wenigstens der Wind hat seine positive Seite, vertreibt er doch die Wolken. Da sollte man jedes noch so kleine “Zeitfenster” nutzen, um typische “Herbstfotos” zu machen. So auch am Donnerstag, da fegte der heftige Wind die Wolken weg und für kurze Zeit zeigte sich die Sonne und tauchte den Stadtwald Krefeld in eine schöne Herbststimmung.

Krefelder Zoo-Nacht

Exklusive Fotoveranstaltung im Krefelder Zoo nach Beendigung der offiziellen Öffnungszeiten, veranstaltet von Foto Leistenschneider in Krefeld.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Canon, Nikon, Fujifilm und Sony, Ihr könnt dort deren Equipment (Objektive, Stative) testen.
Es wird drei Führungen mit je einem Mitarbeiter des Zoos, sowie einem Fotoexperten von Leistenschneider geben.

Details auf der Homepage von Foto Leistenscheider.

Rhine Side Gallery

Ab dem 1.Juli 2017 bis zum 3.September 2017 wird das Rheinufer in Krefeld-Uerdingen zu einem ganz besonderen Ausflugsziel.
Auf 1.400 qm wird am Zollhof 6 in Uerdingen aus Sand, Liegestühlen, Gastronomie und Rheinblick eine schöne Atmosphäre geschaffen.

15 Street-Art Künstler aus aller Welt liefern dabei die eigentliche Rhine Side Gallery. Die Künstler nutzen dazu Böden, Hauswände und Container als Leinwand und schaffen so eine einzigartige Open-Air-Galerie. Unter dem Motto “Krefelder Perspektiven” werden 3D-Street-Art Kunstwerke, sogenannte Anamorphosen, gezeigt, die nur aus einem bestimmten Blickwinkel genau zu erkennen sind. Läuft man drum herum oder geht in die Hocke, verändert sich die Perspektive der Kunstwerke.

Weitere Informationen, auch zum reichhaltigen Veranstaltungsangebot, welches dort stattfindet, gibt es auf der Homepage der Rhine Side Gallery und auf dem Blog Moose around the world.

In der Galerie findet Ihr ein paar Impressionen der Kunstwerke an der Rhine Side Gallery:

Ludwig Mies van der Rohe in Krefeld

Ludwig Mies van der Rohe
Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969)

Ludwig Mies van der Rohe (*1886 in Aachen +1969 in Chicago) gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Modern, der mit den Mitteln der technischen Zivilisation diese architektonisch ordnen und repräsentieren wollte.

Mies van der Rohe gehört – neben Walter Gropius und Le Corbusier – zu den Begründern der Modernen Architektur. In den Jahren 1928/1929 schuf er für die Weltausstellung Barcelona den Deutschen Pavillon und etablierte damit sein Konzept des “fließenden Raums“. Es beruhte auf der Idee eines offenen Grundrisses, bei dem die Wände aus ihren tragenden Funktionen gelöst wurden. Von 1930 bis 1932 war er Direktor des Bauhaus in Dessau, welches 1932 vom natinalsozialistischen Stadtrat der Stadt geschlossen wurde.
Im Jahr 1937 wurde er gedrängt, die Preussische Akademie der Künste zu verlassen und siedelte 1938 in die USA um und wurde amerikanischer Staatsbürger. In Deutschland wurde er zuletzt 1968, ein Jahr vor seinem Tod aktiv. Dort entwarf er die Neue Nationalgalerie in Berlin.

Auch in Krefeld hat der gebürtige Aachener Mies van der Rohe seine Spuren hinterlassen. Er schuf Gebäude der Vereinigten Seidenwebereien (Vereidag) und die Häuser Lange und Esters.
Zweimal beauftragt die Verseidag Ludwig Mies van der Rohe: Ende 1930 wurde er zur Planung eines Büro- und Lagergebäudes mit Shedhalle hinzugezogen, 1937 erhielt er den Auftrag, das Büro und das Versandhaus zu entwerfen.
Die heute als Museen Haus Lange und Haus Esters bekannten Villen wurden 1927 von den Gründern der Vereinigten Seidenwebereien AG Hermann Lange (1874–1942) und Josef Esters (1886–1969) in Auftrag gegeben und 1930 fertiggestellt.

Hier einige Impressionen seiner Werke in Krefeld:

 

Hier befinden sich die einzelnen Objekte:

Vereidag:
Haus Lange/Haus Esters:

A Walk In The Park

A walk in the park, a step in the dark
– tönte einst die sagenumwobene Nick Straker Band in den noch jungfräulichen achtziger Jahren.

Ganz so schlimm wird’s  nicht, am Mittwoch habe ich das schöne Wetter genutzt, um einen Ausflug nach Krefeld in den Park zu machen. Weil einer nicht reicht, waren es gleich zwei.

Nun ist Krefeld nicht gerade als Perle bekannt, man spricht hier auch gerne vom “Manchester am Niederrhein“. Doch gibt es hier mehrere Kleinode, die man hier eigentlich gar nicht vermuten würde, wenn man sich über die großen Einfallstrassen stadteinwärts begibt. Wer mehr über Krefelds Parkanlagen wissen möchte, guckt mal kurz hier, bevor er weiterliest:
Parkanlagen Krefeld

Lange Rede, kurzer Pin, Ziel am Mittwoch waren der Schönhausenpark und der Sollbrüggenpark mein Ziel.  Wer nicht weiß, wo diese zu finden sind, Google ist immer Euer Freund, wenn es drauf ankommt.

Unmittelbar rechts neben dem Schönhausenpark befindet sich der Sollbrüggenpark, Ihr braucht nicht lange suchen.
In den Parks kann man wunderbar chillen und der hektischen Stadt für einen Moment entfliehen. Kleine Seen und der Blick auf malerische Gebäude aus längst vergangenen Zeiten lassen einen die Seele baumeln.

Ganz zufällig hatte ich auch meine Fotoausrüstung dabei und habe ein paar Eindrücke festgehalten. Was ich mir mittlerweile angewöhnt habe, ist immer mein Stativ mitzuschleifen. Gerade in solchen Parklandschaften hat man es immer mit ganz unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu tun. Aus der Hand fotografiere ich immer nur mit einer Belichtungszeit von maximal 1/100. Alles, was länger dauert, tut nichts für uns, alles, was kürzer ist, macht zuviel Alarm, will heißen, wir haben eine veritable Anzahl von weißen Flächen, die total ausgebrannt sind. Da hilft auch keine Stunde im Lightroom oder irgendwelchen photogeshoppe. Auf dem Stativ kann man je nach Blende auch schon mal 1/5 sec. riskieren. Dunkle Bereiche bekommt Ihr in der Nachbearbeitung immer heller, ein eingebranntes weiß bleibt so weiß wie der Weiße Riese.
Auf mein “Alles für Dolles” Tamron 18-200mm Objektiv habe ich diesmal bewußt verzichtet. Es kam nur das Canon Kit-Objektiv (18-55mm), ein 10-18mm Weitwinkel und ein 50mm Festbrennweitenobjektiv zum Einsatz.
Da drängt sich die Frage “Äy, Digga, warum Festdingsbums?” auf – naturgemäß kastriert man sich hier selbst, aber es hat zuweilen auch Vorteile. 50mm sind der Blickwinkel des menschlichen Auges (ungefähr 46 Grad Blickwinkel), es hat eine bessere Auflösung, ein bessere Randschärfe und auf Grund der besseren Lichtstärke eine mögliche geringere Schärfentiefe als beispielsweise ein Kit-Objektiv.

Genug der Worte, hier ein paar Eindrücke: