Kodachrome Presets für Lightroom

Jetzt wird es witzig – es geht darum, den Look der legendären Kodachrome-Filme mit Hilfe von Lightroom-Presets nachzubilden. Was ist daran so komisch?

Zum ersten liebe ich den Look der Kodachrome-Filme. Paul Simon beschreibt den Kodachrome in seinem gleichnamigen Song äußerst treffend:

They give us those nice bright colors
They give us the greens of summers
Makes you think all the world’s a sunny dayPaul Simon

Kodachrome ist die Marke für einen von 1935 bis 2009 produzierten Diafilm des Filmherstellers Kodak. Der Kodachrome-Film war der erste kommerziell erfolgreiche Dreifarbfilm mit einer sehr natürlichen Farbwiedergabe und einer hohen Schärfe und wies ein sehr feines Korn aus. Mit seinen lebendigen Farben hatter er einen wegweisenden Einfluss auf die Entwicklung des Farbfilms. Erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts erreichten die Mitbewerber annähernd das Niveau des Kodachrome.
Viele Berufsfotografen und ambitionierte Hobbyfotografen bevorzugten diesen Film. Der wohl berühmteste Nutzer von Kodachrome-Filmen war der amerikanische Fotograf Steve McCurry, weltberühmt für das Foto eines afghanischen Mädchens auf dem Cover der National Geographics. Steve McCurry war es auch, der die letzte Rolle des Kodachrome 64 verschiessen durfte, bevor die Produktion von Kodak 2009 eingestellt wurde. Hierzu gibt es eine hervorragende Dokumentation auf YouTube:

 

Zum zweiten bin ich äußerst skeptisch, was die Verwendung von Presets zur Entwicklung der Fotos in Lightroom betrifft.
Presets sehen auf den Webseiten der Hersteller immer toll aus; es gibt leuchtende Farben, tiefe Kontraste, verwaschene Retro-Looks und verträumte Hochtzeits-Stile. Auf die eigenen Fotos angewendet, folgt nicht selten eine gewisse Ernüchterung. Zuweilen scheinen die Haare rot, die Kontraste sind so hoch, dass man nur noch schwarz-weiß wahrnimmt, richtiges Retro-Feeling stellt sich ebenfalls nicht ein und auf den Hochzeitsfotos wirken diese wie aus der Werbebroschüre eines Scheidungsanwaltes.
Ist man mit den detaillierten Bearbeitungsmöglichkeiten in Lightroom nicht sonderlich vertraut, richten solche Presets mehr Schaden als Nutzen an, da der Nutzer gar nicht weiß, wo er hier etwas ändern kann, damit das Ergebnis halbwegs ansehnlich ist.
Eine neue Möglichkeit in Lightroom Classic CC ab Version 7.3 ist die Verwendung von LUT’s als Kamera-Profile, womit man einen bestimmten Look “in einem Rutsch” auf das Bild anwenden, bzw. stufenlos beimischen kann. Wie das geht, steht hier: LUT’s in Lightroom.
Ich nutze selbst kaum Presets und wenn, dann fast nur selbst erstellt. Diese dienen hauptsächlich dazu, bestimmte Tonungen (z.B. das berühmt-berüchtigte Orange ‘n’ Teal), eine Vignette oder bestimmte Körnung hinzuzufügen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Kodachrome-Look fällt man über tonnenweise Presets und oder LUT’s im Internet; auch gibt es Tutorials, die einem den ultimativen Kodachrome-Look näherbringen wollen. Die Ergebnisse sind jedoch allesamt äußerst ernüchternd. Auch hier sehen die Beispielfotos toll aus, auf den eigenen Bilden relativiert sich alles wieder.
Auf Empfehlung einiger Fotografen bin ich dann auf eine Seite namens “The Classic Presets” von André Duhme gestossen, der neben vielen “Vintage-Presets” eben auch Emulationen des Kodachrome 25 und Kodachrome 64 anbietet. Diese hören auf den Namen “Classic K14” – K14 beschreibt den Entwicklungsprozess der vorgenannten Kodachrome Filme.
Die Beispielfotos auf André’s Seite fand ich zunächst äußerst ansprechend, insbesondere vom “Feeling” der Bilder – hier scheint jemand nicht einfach nur an den Farbreglern gedreht zu haben.
Ernüchterung mag da beim Preis der Presets aufkommen – gerade mal 6 Presets für €19,99. Das ist quantitativ nicht viel, jedoch reden wir hier über ZWEI Filme, die adaptiert werden.
Angesichts der Qualität der Presets vergißt man den Preis jedoch ganz schnell wieder. Neben den eigentlichen Emulationen gibt es noch weitere Presets, mit denen man beispielsweise den Kontrast, den Weißabgleich, die Verteilung von Licht und Schatten, etc. sehr einfach anpassen kann (wenn man es mit den Lightroom-Reglern nicht selbst machen will). Darüber hinaus kann man den Aufnahmen via Presets noch einen wärmeren oder kälteren Farblook geben.
Das ganze mag zwar auf den ersten Blick nicht so spektakulär wie bei anderen Presets aussehen, doch mir gefällt einfach der Look, der mit den Presets erzeugt wird. Weiterhin “funktionieren” die Presets der beiden Kodachrome-Emulationen einfach auf einem Großteil meiner Fotos. Man sollte dabei auch bedenken, dass man in der analogen Welt auch nicht nur mit ein oder zwei Filmen die ganze Welt fotografiert hat. Einen Kodachrome 25 (mit ISO/ASA 25) wird man nicht für die Milchstrassenfotografie verwenden, warum soll dann ein Presets die Hasen aus dem Hut zaubern?
Ich habe bis dato keine bessere “Kodachrome”-Emulation als die “Classic K14 Lighreoom Presets” im Netz gefunden (sofern man einen Kodachrome überhaupt emulierten kann, das ist wie mit echtem Vinyl-Knistern …). Hier stimmt meiner Ansicht nach das Feeling, was auf den Bildern hervorragend herüberkommt. Übrigens wurde hier mit äußerster Liebe zum Detail gearbeitet, denn neben den Presets gibt es noch spezielle Kameraprofile für viele aktuelle Modelle der “üblichen Verdächtigen” (Canon, Sony, Fuji, Nikon und sogar einige iPhone-Modelle). Alleine diese Tatsache rechtfertigt den Preis abermals.

Insgesamt für einen Preset-Muffel und Kodachrome-Fan wie mich eine klare Empfehlung für die “Classic K14 Lightroom Presets”.
Im Anschluß gibt es noch ein paar vorher/nachher-Fotos mit den Classic K14 Presets:

 

 

Was taugen Reisezoom-Objektive?

Vor ein paar Tagen bin ich in einer Werbeanzeige auf ein “Hammer-Angebot” aufmerksam geworden. Ein namhaftes Fotofachgeschäft im Großraum Düsseldorf rührte die Werbetrommel für eine digitale Canon Einsteiger-Speigelreflexkamera (DSLR) mit einem “Objektiv für alle Fälle”. Es war ein Reisezoom- oder Superzoomobjektiv mit einer Brennweite von 18-400mm.
So weit so gut, ich brauche also zu meiner DSLR nur EIN Objektiv und werde Fotos in der Profiliga schießen.

Dem ist leider beim besten Willen nicht so!
Grundsätzlich hat ein Reise- oder Superzoom-Objektiv zunächst einige Vorteile. Es ist leicht, es ist preiswert und es hat einen riesigen Brennweitenbereich, bei dem ich es vermeide, das Objektiv zu wechseln.
Auf Reisen ist das zuweilen recht nützlich; je nachdem, wo man sich bewegt, ist es aus vielerlei Gründen nicht möglich, eine umfasssende Auswahl an Objektiven mitzuführen. Diese Objektive sind meistens in einem Preisbereich zwischen 300 und 600 Euro zu erwerben, was den Geldbeutel neben einem Kamerakauf sehr schont.
Der gewichtigste Grund scheint zu sein, dass man vermeidet, das Objektiv zu wechseln. Ich habe schon Verkäufer sagen gehört, dass das sogar den Sensor der Kamera schont, weil dieser dann nicht verdrecken würde.

Meiner Meinung nach sprechen diese Gründe zunächst einmal überhaupt nicht dafür, sich eine Spiegelreflex-Kamera zuzulegen. Hier ist man mit einer Bridge-Kamera (fest verbautes Objektiv) weitaus besser bedient! Zum Wesen einer (digitalen) Spiegelreflexkamera gehört meiner Ansicht nach die Tatsache, dass diese einen Anschluß für Wechselobjektive bietet. Diesen Vorteil gilt es zu nutzen.

Der gravierendste Nachteil solcher Reise- oder Superzoomobjektive wird nämlich häufig verschwiegen.
Die Bildqualität ist einfach lausig!
Gut, dafür haben wir ja die oben genannten Vorteile. Ich denke, dass jemand, der nur “knipsen” möchte, mit einer Bridge- oder Kompaktkamera weitaus besser bedient ist. Damit lassen sich tatsächlich hervorragende Fotos machen. Denn es kommt nicht darauf an, was man für eine Kamera hat, sondern was man daraus macht.
Dennoch ist die Bildqualität dieser Reise- oder Superzoomobjektive meist bescheiden.
Das hat zunächst physikalische Gründe. Grundsätzlich sind Zoomobjektive nicht schlecht, die allgemeingültige Regel lautet jedoch, dass der Zoomfaktor allerhöchstens 4 betragen sollte. Bei den Reise- und Superzooms liegt der Faktor zwischen 13 und 22!
In Bezug auf die Lichtstärke darf man ebenfalls keine Wunder erwarten. Die Objektive haben gewöhnlich eine variable Lichtstärke zwischen f3.5 am Weitwinkel und f6.3 am Tele. Damit lassen sich keine zufriedenstellenden Freistellungseffekte erzielen, was bedeutet, dass man nicht kreativ fotografieren kann.
Weiterhin ist die Naheinstellgrenze dieser Objektive meist sehr hoch, so dass man nicht nahe genug an das Objekt kommt, was insbesondere im Weitwinkelbereich fatal sein kann.

Fairerweise muss ich eingestehen, dass ich einige Jahre selbst ein solches Reisezoomobjektiv genutzt habe, das Tamron 18-200mm. Es überwogen für mich die Vorteile, die ich oben genannt hatte.
Da ich mich im Laufe der Zeit jedoch immer mehr mit der Fotografie auseinandergesetzt habe, kamen mir mehr und mehr Zweifel an der Bildqualität dieses Objektivs. Mit der Zeit kamen immer mehr spezielle Objektive dazu, mehr darüber erfährst Du im Menu Ausrüstung.
Doch was tun, wenn man anspruchsvolle Fotos machen möchte und trotzdem nicht viel Geld ausgeben  möchte?

Als Canon-Benutzer kann ich dazu neben dem 18-55mm Kit-Objektiv das 55-250mm f4.0-f5.6 Teleobjektiv empfehlen. Es ist für ca. 270 erhältlich. Natürlich sind auch diese keine Wunderwerke der Lichtstärke.

Wenn man bereit ist, ca. 1.000 Euro zu investieren, bekommt man eine deutlich bessere Bildqualität.
Hier gibt es für mich zwei Empfehlungen:
Das Sigma 17-70mm f2.8-f4.0 mit Bildstabilisator für knapp 400 Euro und das Tamron 70-200 f2.8 Di SP Macro für knapp 600 Euro.
Letzteres ist weder ein ausgewachsenes Macro-Objektiv, noch verfügt es über einen Bildstabilisator. Dafür ist es für die Lichtstärke konkurrenuzlos günstig.
Diese beiden letztgenannten Objektive sind für mich ein Quantensprung in Sachen Bildqualität zu allen vorgenannten Objektiven.
Das Sigma 17-70mm ersetzt bei mir das Kit-Objektiv 18-55mm. Es bildet nach meiner Empfindung deutlich schärfer ab und verfügt über eine höhere Lichtstärke. Selbst am Tele-Ende bei 70mm lassen sich bei Blende 4 noch ordentliche Freistellungseffekte erzielen, was auch mit einer Naheinstellgrenze von 22cm zusammenhängt.
Mit dem Tamron 70-200mm kann man selbst an einer APS-C Kamera hervorragend Portraits und Tieraufnahmen machen. Mit der Linse kann man auf Grund der durchgängigen Blende von 2.8 sehr schön freistellen. Allerdings benötigt das Objektiv auf Grund des fehlenden Bildsatbilisators einiges an Erfahrung.

Das wichtigste ist an einer Spiegelreflexkamera in erster Linie die verwendete Optik, in zweiter Linie erst die Kamera an sich . Aus diesem Grund sollte man an der Optik nicht sparen.

 

Neues Teleobjektiv

Was ist eigentlich ein Teleobektiv?
Als Standardteleobjektive gelten Objektive mit einer Brennweite zwischen etwa 135 und 200 mm. Geläufig sind auch 70-300mm Objektive, diese gibt es von diversen Herstellern. Damit läßt sich schon allerhand anstellen.  Doch reicht das? Die Frage stellte ich mir mit meinem 70-300mm Objektiv bei einem Zoo-Besuch.
Hier gilt: Entweder sind die Viecher zu klein oder zu weit weg, im schlimmsten Fall beides. Hier kommt schnell der Wunsch nach etwas mehr Brennweite auf. Für alle, die davon den Kanal jedoch nicht vollkriegen, gibt’s da immer noch ein wenig mehr.  Schaut man sich beispielsweise bei Canon um, dann vergeht einem jedoch schnell die Lust daran – Objektive im Wert eines gut ausgestatteten Kleinwagens sind hier Standard.

Möchte man jedoch ein sexy Objektiv und eine Mörder-Brennweite haben, gleichwohl jedoch trotzdem nicht gleich Haus und Hof verkaufen, kommt man zum Tamron SP 150 – 600mm / 5 – 6,3 Di VC USD.
Quasi so, als ob man in den 70/80er-Jahren Opel gefahren wäre …
Richtig gelesen, satte 600mm Brennweite, das ganze verteilt auf stolze 2 kg Objektiv und käuflich zu erwerben für freundliche €795,- – erneut beim Fotofachhändler meines Vertrauens, Foto Leistenschneider in Krefeld.

Bei den Ausmaßen des Objektives (knapp 11cm Durchmesser und knapp 26  cm Länge im eingefahren Zustand) vermutet man zunächst, dass das Teil der Begierde unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt oder dass man einen Waffenschein benötigt oder optional noch Munition dazu kaufen muss. Zudem hat man das Gefühl, nicht das Objektiv an die Kameras schrauben, sondern die Kamera an das Objektiv.
Aber keine Bange, mit dem Teil kann man nur fotografieren und das hervorragend, gleichwohl man nicht geneigt ist, sich bei einer Blende von 5-6,3 vor Begeisterung auf den Rücken zu schmeissen.
Das Objektiv verfügt jedoch über einen ganz hervorragenden Bildstabilisator, bei Tamron VC (Vibration Control) gennant. Bei einer ruhigen Hand gelingen dabei offenblendig auf 600 mm (f6.3) mit 1/160 sec. Belichtungszeit noch scharfe Bilder. Ein weiteres, nettes Feature ist die Einstellung des Autofokus wahlweise auf den vollen Bereich oder auf 15m. Das erspart bei etwas näheren Objekten schon einmal das Hin-un Her des Autofokus auf ein erträgliches Maß. Der Autofokus ist zudem ausreichend schnell, leise und trifft fast immer sein Ziel. Wenn man auf 600mm eine hektische Ameisen fotografiert, sollte man jedoch bisweilen mit Aussetzern rechnen.
Auch hier gilt, dass man mit einer sündhaft teuren Festbrennweite sicherlich noch einen Kick mehr an Auflösung realisieren kann.

Schlußendlich stellt sich die Frage: Wozu brauche ich einen solchen Vorschlaghammer?
Dieses Objektiv ist allein auf Grund des o.g. Gewichtes von knapp 2 kg schon eine Hausnummer und selbst €795,- sind kein Pappenstiel.
Zum Erstellen von Schnappschüssen ist das Teil nicht sonderlich empfehlenswert, ist es doch etwas hinderlich, immer 2kg Objektiv und Kamera herumzuschleppen.
Sinnvoll ist es meines Erachtens vor allen Dingen in der Natur- und Tierfotografie, bei mir Bereiche, die für mich sehr erholsam sind. Einfach an einem See oder einer Waldlichtung sitzen und abwarten, was passiert. Irgendetwas passiert immer, und mit diesem Objektiv gibt es wenig, was einem entgehen könnte.
Im Vergleich zu einem “handelsüblichen” 70-300mm merkt man die 600mm Endbrennweite ganz deutlich.
Es soll auch Leute geben, die gerne unbemerkt weit entfernte Objekte fotografieren, für diese Klientel ist das Objektiv ebenfalls mit den Einschränkungen der Lichtstärke empfehlenswert.

Ein empfehlenswerten Testbericht über das Objektiv findest Du bei Traumflieger.

Anbei eine kleine Galerie mit Fotos, die mit dem Tamron 150-600mm erstellt wurden.

Molenplas

Am Sonntag war wieder ein Wandertag. Das herbstliche August-Wetter wurde etwas sonniger, so dass man es wagen konnte, sich etwas an der frischen Luft zu bewegen.

Wenn uns kein rechtes Ziel einfallen will, bemühen wir zuweilen das Internet. So auch in diesem Fall. Auf der Seite Wasser.Wander.Welt. wurden wir fündig. Dort werden “Premium-Wanderwege” im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden vorgestellt. Enttäuscht worden sind wir dort nie.
Ein Großteil der dort vorgestellen Wanderwege ist ca. 11-15 km lang, was uns jedoch eindeutig zuviel war. So wählten wir mit knapp 5 km den “Molenplas” – den Mühlensee aus. Dieser befindet sich in der Nähe der Ortschaft Stevensweert an der Autobahn zwischen Roermond und Maastricht.

An der Hompeschen Mühle, einer alten Mühle zwischen Stevensweert und Ohé en Laak beginnt der Wanderweg. Dieser befindet sich komplett auf einer Insel, die von zwei Maasarmen umschlossen wird.

Zunächst waren wir äußerst ernüchtert, da man außer einem platten Seen, der fast komplett von Oberleitungsmasten umschlossen schien, nichts weiter gesehen hat. Na Bravo, … und ich habe wieder meine komplette Kameraausrüstung mitgeschleppt. Es erweckte den Anschein, dass außer ein paar Weitwinkel-Aufnahmen nichts zu holen wäre.

Doch man soll den Tag nie vor dem Abend, bzw. vor dem Ende der Wanderung loben. Es kommt immer anders, als man denkt. Der Weg führt mit einer ausgeprägten Ufervegetation am Deich des Juliana-Kanals entlang, bis man zwischen zwei Seen hindurch das Wasser überqueren muss. Wer denkt, hier über eine kommode Brücke zu schlendern, wird enttäuscht sein. Es handelt sich um Trittsteine aus Findlingen aus der Maas. Spätestens hier empfiehlt sich festes und wasserfestes Schuhwerk, es besteht Rutschgefahr. Durch eine üppige Pflanzenwelt gelangt man wieder zurück zum Ausgangspunkt, der Hompeschen Mühle, die auch ein kleines Restaurant beherbergt. Die “Dame Blanche” – Vanilleeis mit Schlagsahne und heißer Schokoladensauce  ist eine Empfehlung und nach dieser Wanderung durchaus angebracht.

Die knapp fünf Kilometer können nämlich sehr lang werden. Natürlich kann man im Stechschritt über die Wanderwege marschieren, dann ist die Wanderung tatsächlich in einer Stunde abgehakt. Geht man jedoch abseits der Wege, entdeckt man ein wahres Naturparadies mit seltenen Pflanzen und Tieren. Nur Frösche haben wir nicht gesehen, aber dafür quaken gehört. Wahrscheinlich wollten sie sonntags nicht fotografiert werden.

Tiefenenstpanntes Galloway-Rind und tiefenenstpannter Fotograf …

Das Mitschleifen der Fotoausrüstung hat sich gelohnt, nur das eingangs erwähnte Weitwinkelobjektiv fand keinen Einsatz. Zu interessant waren die kleinen Details entlang des Weges. Nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere gab es zu sehen. Enten, Schwäne und Fischreiher ohne Ende. Am Ufer des Sees weidete sogar eine Herde Galloway-Rinder, die absolut tiefenentspannt waren und sich ausgiebig von allen Seiten fotografieren ließen.

Konik-Pferd verteidigt sein Revier

Nicht ganz so entspannt war ein wild weidendes Konik-Pferd, das ziemlich eindringlich sein Revier verteidigte und mich das deutlich spüren ließ. Ein kleiner Rempler und ein kurzer Biss haben mir dann verdeutlicht, dass ich doch besser aus sicherer Entfernung das Teleobjektiv benutzen soll.

Man soll sich nie vom ersten Eindruck leiten lassen, dieser Wanderweg ist ein El-Dorado für Naturfotografen. Man kann dort eine ganzen Tag zubringen, ohne das der Hauch von Langeweile aufkommt. Wir waren mit Sicherheit nicht zum letzten Mal dort, noch interessanter scheint mir der See am frühen morgen oder am späten Abend bei Sonnenuntergang zu sein. Zweifelsohne ein nächstes Ziel …

Hier gibt es ein paar Impressionen rund um den wunderbaren Molenplas:

 

Kloster Langwaden

Meine Foto-Tour durch das Kloster Langwaden bei Grevenbroich war etwas ungewöhnlich, da sie sich nicht nur auf das reine Fotografieren beschränkte. Ich lernte einen Herren kennen, der momentan im Kloster lebt und der mir einige Dinge erzählte und zeigte, unter anderem einen wunderschönen Wanderweg ins benachbarte Schloß Hülchrath. Doch dazu später mehr, erst einmal etwas Wissenswertes über das Kloster “amfürsisch”, wie wir Rheinländer zu sagen pflegen.

Um das Jahr 1145 erfolgte die Gründung des Klosters durch den Grafen Christian von Wevelinghoven. Das Kloster war dem Erzstift Köln zu Lehen aufgetragen und genoss dadurch den Schutz des Kölner Erzbischofs.
Im Jahr 1693 erfolgte ein Neubau des Klosters im Barockstil unter dem damaligen Probst Jakob II. Tillmanns und seines Nachfolgers Ignaz von Witten.
Im Jahr 1802 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation durch Napoleon aufgelöst und an den französischen Diplomaten Nicolas-Joseph Maison verkauft, der das Kloster zu einer Schloßanlage umgestaltete. Maisons Erben verkauften 1913 das Areal und die gesamten Ländereien an die Grafen von Nesselrode.
In der Zeit des Nationalsozialismus diente das Kloster als Arbeitslager und nach dem Krieg als Notunterkunft für Flüchtlinge. Im Jahr 1962 wurde das Kloster für 99 Jahre in einem Erbpachtvertrag an die Zisterziensermönche vermietet.
Heute dient das Kloster neben seiner eigentlichen Funktion als Wohnstätte für alleinstehende und wohnungslose Männer, als Altenheim, insbesondere für ältere Männer der Wohnstätte, als Kloster-Restaurant und als Bankettsaal, bzw. Gästerefektorium. Es finden dort regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Wer jetzt an Grevenbroich, die selbsternannte “Hauptstadt der Energie” mit ihren endlosen, mondlandschaftsartigen Tagebauen denkt, wird beim Besuch des Klosters Langwaden eindeutig eines besseren belehrt. Rund um das Kloster ist ein idyllischer Park mit einem alten Baumbestand und ein fast urwaldartiger Wanderweg führt ins benachbarte Schloß Hülchrath.
Wer das Kloster Langwaden auch gerne einmal besuchen möchte, dem verrät Google, wo es sich befindet:

Ich machte ein paar Aufnahmen von diesem idyllischen Ort und wollte mich schon wieder auf den Heimweg begeben, als mich ein Herr im Rollstuhl, augenscheinlich ein Bewohner der oben angesprochenen Wohnstätte, ansprach und mich fragte, ob ich schon den ältesten Baum im Park fotografiert hätte. Als biologischer Komplett-Banause verneinte ich die Frage wahrheitsgemäß und er fragte, ob er mir den Baum zeigen dürfte. Es war ein Baum, der an die 220 Jahre alt ist. Er muss also zur Zeit Napoleons gepflanzt worden sein.
Nachdem ich mein Foto von besagtem Baum gemacht hatte, fragte der Herr mich, ob ich noch etwas mehr Zeit übrig hätte.  Auch diese Frage beantwortete ich wahrheitsgemäß mit ja. Er zeigte mir sodann einen kleinen Wanderweg, der vom Kloster zum benachbarten Schloß Hülchrath führte. Der Weg war sehr schmal und unwegsam und wir hatten Mühe, mit seinem Rollstuhl dort durchzukommen.
Belohnt wurden wir jedoch mit einem Baum, der bei einem Unwetter komplett entwurzelt wurde und quer über der Gilbach, einem kleinen Flüsschen lag. Obwohl es ein Flachwurzelbaum war, konnte man erahnen, welche Kräfte die Natur hat.

Wäre der freundliche Herr nicht gewesen, hätte ich diesen Weg nie eingeschlagen und niemals diese Eindrücke mitgenommen. Es ist bisweilen ratsam, die Zeit Zeit sein zu lassen und einmal unwegsame Pfade zu gehen. Der Herr im Rollstuhl hat sich ebenfalls sehr gefreut, da er diesen Weg und den umgestürzten Baum sehr liebt. Er hat sich an der wunderschönen Natur erfreut und ich habe mich, neben dieser Natur, an schönen Fotos erfreut. Ein sehr schöner Nachmittag, an den ich mit Sicherheit noch lange zurückdenken werde.

Hier ein paar Impressionen aus dem Kloster und dem beschriebenen  Wanderweg:

Schnappschüsse

Ein grosse Passion von Isi, meiner besseren Hälfte und mir ist das Wandern. Stundenlang.
Heute war ein solcher Tag, Wandern ist sehr entspannend, man bekommt den Kopf frei und kann sich durch dies und das und Ananas am Wegesrand wunderbar ablenken lassen. Getreu meinem Motto “Days turn to minutes and minutes to memories” ist natürlich immer die Kamera dabei.

Ziel unserer heutigen Wanderung war die Erft zwischen Wevelinghoven und Kapellen, zwei beschauliche Dörfer in der Nähe von Grevenbroich. Ich habe dort in der Nähe vor fast einem Viertljahrhundert einige Jahre lang gelebt, doch denn Tipp für diese Wanderung bekamen wir paradoxerweise von Freunden, die in Krefeld wohnen und die unsere Wanderleidenschaft teilen. Obwohl mir die Gegend bekannt war, habe ich doch einige neue Perspektiven entdeckt.

Bepackt mit meiner kompletten Fotoausrüstung ging es dann auf eine knapp 3 1/2-stündige Wanderung. Was für eine beknackte Idee!
Mein heißgeliebtes 50mm-Objektiv flog nach ein paar Aufnahmen in die Tasche und ab dann musste das Tamron 18-200mm-Objektiv Überstunden leisten.

Es kann zuweilen sehr erholsam sein, wenn man einfach mal drauflos fotografieren kann und sich nicht über irgendwelche technischen Dinge das Hirn zermartern muss. Sicher, hier und da ein Weitwinkel für ein tolles Panorama, dort ein Tele für ein Detail in weiter Ferne und die 50mm-Plastikbombe für ein paar Portraits hätten sicher etwas mehr für die Fotos getan.
Aber ich denke, es muss auch mal gut sein. Einfach mal den Augenblick einfangen. Das klappt mit einem Zoom-Obkjektiv wie dem 18-200mm von Tamron ganz ausgezeichnet.

Fotografie muss nicht immer das letzte Detail und das perfekte Licht aus einem Motiv herausholen. Fotografie kann auch ganz einfach nur mal ein paar schöne Erinnerungen festhalten. Und einfach mal den ISO-Wert an der Kamera hochstellen. Alle Fotos wurden mit ISO 400 und ISO 800 gemacht. Der Purist hebt jetzt den Zeigefinger, schließlich gelingen Landschaftsaufnahmen mit ISO 100 “immer”.
Rhabarber, Rhabarber, natürlich leidet die Qualität und man bekommt nicht immer ein technisch perfektes Foto. Bisweilen will man sich jedoch einfach nur an ein paar Erinnerungen erfreuen. Was nutzt es da, dass ich einen geilen, blauen Himmel habe und der Rest des Fotos schwarz wie die Nacht ist. Fotografie hat für mich einen primären Zweck; Sie muss Spass machen!
Darüber hinaus hat sich mal wieder auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, an wievielen Motiven ich mal wieder vorbeigelatscht wäre, hätte Isi sie mir nicht gezeigt.
Alles in allem ein über die Maßen erholsamer Sonntag, der uns wieder einige schöne Motive gebracht hat. Einfach so. Einfach mal draufhalten! Auch, wenn 60% der Fotos anschließend in der Tonne landen.

Einfach mal anschauen – Fotos unserer Erftwanderung:

Heimatmomente

Lamellenhaus

Die Stadtwerke Willich/Meerbusch haben einen Fotowettbewerb gestartet, um den offiziellen Kalender der Stadt Willich für das Jahr 2018 zu gestalten.
Jeder, der mag, kann an dem Wettbewerb teilnehmen (vorher registrieren) und bis zu fünf Foto hochladen.  Natürlich gibt’s auch etwas zu gewinnen. Kunden der Stadtwerke Willich/Meerbusch erhalten eine Stromgutschrift von 250 kWh auf ihre Jahresrechnung. Alle anderen können sich über einen Einkaufsgutschein für Willich oder Meerbusch in Höhe von 50 Euro freuen. Der Preisträger des Titelbildes erhält einen Gutschein über 100 Euro, einzulösen bei Foto Leistenschneider in Krefeld oder Düsseldorf.

Die Übermittlung der Bilder kann noch bis 31.Juli 2017 erfolgen. In der öffentlichen Galerie sind bereits einige sehr schöne Aufnahmen zu bewundern. Es zeigt sich einmal mehr, dass man nicht weit reisen muß, um schöne Aufnahmen abseits von Südseepalmen und Himalaya-Motiven  zu machen. Das Schöne liegt oft vor der Haustür.
Anbei meine Beiträge zum Fotowettbewerb:

Unterwegs mit der Canon 50mm Festbrennweite

Neulich habe ich einen Artikel einer Fotografin gelesen, die fast ausschließlich mit einer 50mm- Festbrennweite fotografiert, hauptsächlich Landschaften.  Was soll der Quatsch jetzt, wird sich der eine oder andere fragen?

Zuerst einmal die graue Theorie – was ist eine Festbrennweite überhaupt? Eine Festbrennweite ist ein Objektiv, mit dem man nicht zoomen kann und einen festgelegten Bildausschnitt hat.
Mit einem solchen Objektiv “kastriert” man sich zunächst erst einmal selbst. Das wilde Drehen am Zoom gehört der Vergangenheit an, weil nicht vorhanden. Der Zoom, den man benutzen kann, hat hier zwei Beine. Die muß man in die Hand nehmen und sich sein Motiv regelgerecht suchen. Freilich ist der eine oder andere Ausreisser dabei, aber dafür lernt man.
Der praktische Vorteil dieses Objektives ist sein unglaublich geringes Gewicht, man kann es wirklich überall mit hinschleppen.

Weitere Vorteile des im Volksmund auch zu Unrecht “Plastikscherbe” genannten Objektives sind die mögliche extrem offene und durchgehende Blende, die tolle Schärfe/Unschärfeverläufe ermöglicht und durch die offene Blende von 1,8 guten Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen. Man muß sich jedoch erst einmal daran gewöhnen, dass man mehr herum latschen muß, um einen geeigneten Bildausschnitt zu finden. Schwierig ist es auch bei Städtereisen, da man zuweilen das Zoomen doch vermisst.

Das von mir verwendete Canon 50mm-Objektiv kostet knapp €100,-, doch es ist jeden Cent wert. Sicher sind nicht alle Bilder, die man damit macht, hundertprozentige Treffer, aber die, die etwas geworden sind, entschädigen für die Mühe. Ich liebe meinen 50mm-“Fußzoom”.

So habe ich mich in meiner Heimatstadt Neuss aufgemacht, und nur mit diesem Objektiv ein paar Aufnahmen gemacht, bei denen ich nie auf die Idee gekommen wäre, mein 18-55mm Kit-Objektiv oder mein “Immer drauf”-18-200mm Tamron-Objektiv NICHT zu benutzen. Man fotografiert bewußter und es macht ganz einfach mehr Spaß, was bei der Fotografie immer der Fall sein sollte.

iPhone-Fotos

Die Hardcore-Fotografen werden jetzt die Stirn in Falten werfen. Ist es möglich, mit einem Handy gute Fotos zu machen? Ohne irgendwelche Einstellungen, einfach Knöpfchen drücken und gut iss?

Ich finde, es geht ganz gut, solange man nicht den Anspruch hat, ein Fine-Art Print zu erstellen, der auf einer Leinwand den 100qm großen Westflügel des trauten Heimes schmücken soll. Man muß nicht “always and everywhere” den Spiegelrefelx-Boliden samt tonnenschwerem Objektiv-Equipment mit sich herumschleifen.

Auf YouTube gibt es eine wunderschöne Playlist von Apple, was man fototechnisch alles mit dem iPhone anstellen kann. Wirf mal einen Blick drauf, es ist sehr interessant.

Es ist erstaunlich, was man mit einem Smartphone alles anstellen kann, ich erinnere mich noch 15 Jahre zurück an mein Motorola,  das allerhöchstens Daumenkino-Qualität hatte.
Das unten stehende Bild wurde mit einem iPhone 7 aufgenommen. Links das Original “out of the box” und rechts eine nur mit den Bordmitteln von Apple Fotos bearbeitete Version. Natürlich gibt es hier Plug-Ins und für iOS tonnenweise Filter, die aus so etwas mehr oder weniger Kunstwerke zaubern können, aber wir beschränken uns auf das Wesentliche, so dass es jeder, der ein iPhone und/oder einen Mac hat, die Bearbeitung nachvollziehen kann. Im “Bearbeiten” Menu in Apple-Fotos wurde für die Bearbeitung auch lediglich bei allen Parametern die Auto-Funktion verwendet, in der iOS-Version muss man leider selbst Hand anlegen. Selbst mit allen Parametern “auf Automatik” ergibt sich hier ein wesentliche klareres, schärferes und farbneutrales Bild. Der eigenen Kreativität sind hier selbstverständlich keine Grenzen gesetzt.
Also, warum nicht mal das teure Equipment beiseite legen und einfach drauf los fotografieren. Mit dem iPhone macht’s richtig Spaß.

Ziehe an dem Schiebregeler, um links das Original und rechts das bearbeitet Bild zu sehen.

Beim nächsten Mal geht es darum, wie man mit Adobe Lightroom mobile auf dem iPhone im RAW-Format (bei Adobe heißt`s DNG) fotografieren kann und wie Ihr noch mehr aus Euren Fotos herausholen könnt. Bis dahin viel Spaß mit dem iPhone. Vielleicht habt Ihr Lust, mir Eure iPhone-Fotos zu schicken, die Ihr aufgenommen habt. Ich werde diese in meine iPhone-Galerie setzen.

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Geotag Photos Pro 2

Diejenigen unter Euch, die keine GPS-fähige Kamera haben, kennen das Problem. Man ist den ganzen Tag mit der Kamera unterwegs, schießt wunderschöne Fotos und am Ende des Tages weiß man nicht mehr, wo das Foto gemacht wurde.  Da ich ein großer Fan von Geotags bin, ist das bisweilen etwas schwierig.

Doch es gibt, wie für fast alles im Leben, eine App. Diese findet sich im iOS-App-Store und hört auf den Namen Geotag Photos Pro 2 und stammt von dem tschechischen Entwickler TappyTaps s.r.o.
Diese App ist im Prinzip ein simpler GPS-Tracker. Zunächst synchronisiert man die Uhrzeit der Kamera mit der in der App. Startet man nun zu einer Fotosession, legt man in der App eine neue Strecke an. Die App zeichnet nun den Weg auf, den man geht oder fährt. Ist die Fotosession beendet, so drückt man einfach auf “Stop”. Anschließend kann man die GPS-Datei in die iCloud, zur Dropbox oder nach Google Drive hochladen.
Lädt man anschließend die Fotos in Lightroom, kann man ganz einfach die GPS-Datei aus der betreffenden Quelle herunterladen.

Alternativ kann man die zuvor aufgezeichnete GPS-Datei auch in die Geotag-Cloud hochladen. Auf der Homepage von Geotag kann man sich eine kleine App (Mac, Windows, Linux) herunterladen, in der man zunächst den Ordner mit den importierten Fotos auswählt. Das Programm gleicht dann die Aufnahmezeiten aus den EXIF-Daten ab und lädt automatisch die entsprechenden Geotags dazu. Alternativ kann man auch die zuvor in andere Cloud-Dienste hochgeladen GPS-Dateien einfügen.

Alles in allem eine sehr kommode Lösung, um Euren Fotos Geotags hinzuzufügen. Die App kann man kostenlos im iOS-App-Store laden; damit kann man maximal drei Strecken aufzeichnen. Um eine unlimitierte Anzahl von Strecken zu verwalten, werden €8,99 fällig.

Und nun die Gretchenfrage: Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus? Auf meinem iPhone 7 gibt sich die App sehr genügsam. Ein ganzer Tag damit unterwegs und es sind immer noch min.40% Akkuladung vorhanden. Die App gibt es auch für die Android-Fraktion, aus Mangel an Geräten kann ich nichts zu dem Stromverbrauch auf Geräten mit Android-Betriebssystem sagen.

Hier könnt Ihr die App für iOS herunterladen:

Geotag Photos Pro 2
Geotag Photos Pro 2
Geotag Photos Pro 2
Entwickler:
Preis: Kostenlos+