Selbstgenähte Stativhülle

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Es gibt Tage, da fluche ich und meine Laune geht in den Keller, weil ich irgendwie immer das falsche Equipment kaufe. Vor Jahren kaufte ich mir eine Fototasche, in die man alles mögliche stopfen kann und die soviel Geheimfächer hat, dass so mancher Zöllner am Flughafen daran verzweifeln könnte.
Einen gewaltigen Nachteil hat das Teil jedoch: es passt kein Stativ herein.

Was tun, wenn man “därr Gärät” mitschleppen will oder muß?
Freilich, man könnte der verwegenen Idee verfallen, sich einen Fotorucksack kaufen, in den sogar noch das MacBook passen würde. Für gute Teile werden jedoch garantiert dreistellige Beträge aufgerufen. Außerdem läuft jeder mit so einem Ding herum …

Gestern kam ich von einem Fotospaziergang in meiner alten Heimatstadt Neuss zurück und klagte zu Hause mein Leid, dass ich rumlief wie ein Packesel.
Anstatt mich in auf die Intensivstation für Männer einweisen zu lassen, hatte meine bessere Hälfte eine weitaus bessere Idee. Heute verwendete Sie ihr handwerkliches Talent dazu, eigens für mich eine Hülle für mein Stativ zu nähen, was man ganz einfach über der Schulter tragen kann.
Das Motiv mag dem ein oder anderen womöglich ein wenig infantil erscheinen, doch die kleinen Piratenköpfe gefielen mir sofort; erinnern sie mich doch an ein Zitat meines großen Idols Steve Jobs:

“It’s better to be a pirate than to join the navy”
Steve Jobs (1955-2011)

Ein großen Dank und einen dicken Kuss an mein Sweetie, diese individuelle Schmuckstück ist perfekt zu tragen, zudem wasserfest und kommt sich nicht mit meiner Fototasche ins Gehege, wenn man beide über der Schulter trägt.
So bleibt immer eine Hand für die unverzichtbare Lucky Strike frei …
Mein Sonntag ist gerettet.

Hier könnt ihr einen Blick auf das schöne Teil werfen. Ohne Zipp und Zapp und Narrenkapp, einfach aus der Hand fotografiert.

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Unterwegs mit der Canon 50mm Festbrennweite

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Neulich habe ich einen Artikel einer Fotografin gelesen, die fast ausschließlich mit einer 50mm- Festbrennweite fotografiert, hauptsächlich Landschaften.  Was soll der Quatsch jetzt, wird sich der eine oder andere fragen?

Zuerst einmal die graue Theorie – was ist eine Festbrennweite überhaupt? Eine Festbrennweite ist ein Objektiv, mit dem man nicht zoomen kann und einen festgelegten Bildausschnitt hat.
Mit einem solchen Objektiv “kastriert” man sich zunächst erst einmal selbst. Das wilde Drehen am Zoom gehört der Vergangenheit an, weil nicht vorhanden. Der Zoom, den man benutzen kann, hat hier zwei Beine. Die muß man in die Hand nehmen und sich sein Motiv regelgerecht suchen. Freilich ist der eine oder andere Ausreisser dabei, aber dafür lernt man.
Der praktische Vorteil dieses Objektives ist sein unglaublich geringes Gewicht, man kann es wirklich überall mit hinschleppen.

Weitere Vorteile des im Volksmund auch zu Unrecht “Plastikscherbe” genannten Objektives sind die mögliche extrem offene und durchgehende Blende, die tolle Schärfe/Unschärfeverläufe ermöglicht und durch die offene Blende von 1,8 guten Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen. Man muß sich jedoch erst einmal daran gewöhnen, dass man mehr herum latschen muß, um einen geeigneten Bildausschnitt zu finden. Schwierig ist es auch bei Städtereisen, da man zuweilen das Zoomen doch vermisst.

Das von mir verwendete Canon 50mm-Objektiv kostet knapp €100,-, doch es ist jeden Cent wert. Sicher sind nicht alle Bilder, die man damit macht, hundertprozentige Treffer, aber die, die etwas geworden sind, entschädigen für die Mühe. Ich liebe meinen 50mm-“Fußzoom”.

So habe ich mich in meiner Heimatstadt Neuss aufgemacht, und nur mit diesem Objektiv ein paar Aufnahmen gemacht, bei denen ich nie auf die Idee gekommen wäre, mein 18-55mm Kit-Objektiv oder mein “Immer drauf”-18-200mm Tamron-Objektiv NICHT zu benutzen. Man fotografiert bewußter und es macht ganz einfach mehr Spaß, was bei der Fotografie immer der Fall sein sollte.

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Greta Markt 2017

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Zweimal im Jahr locken die Alternativ-Märkte „Greta“ und „Claus“ Tausende von Beuschern nach Mönchengladbach. Im Sommer ist Zeit für die schöne Greta.
“Wir bieten Dinge, die die Welt nicht braucht, die man aber trotzdem haben möchte”, sagt Fotografin und Mit-Organisatorin Myriam Topel.
Dem ist in der Tat so. Vom Up-Cylcing (alte Fahrradschläuche und Holzpaletten) über Schmuck, Kleidung und Leckereien ist hier alles zu finden, garantiert und mit viel Fantasie handgearbeitet.

Seit 2009 findert Greta im Sommer unter freiem Himmel rund um den Schillerplatz in Mönchengladbach-Eicken statt, längst hat er sich zu einer Art Volksfest entwickelt.

Anbei findet Ihr ein paar Impressionen vom „Markt der schönen Dinge“:

 

Homepage des Greta-Markt

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A Walk In The Park

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A walk in the park, a step in the dark
– tönte einst die sagenumwobene Nick Straker Band in den noch jungfräulichen achtziger Jahren.

Ganz so schlimm wird’s  nicht, am Mittwoch habe ich das schöne Wetter genutzt, um einen Ausflug nach Krefeld in den Park zu machen. Weil einer nicht reicht, waren es gleich zwei.

Nun ist Krefeld nicht gerade als Perle bekannt, man spricht hier auch gerne vom “Manchester am Niederrhein“. Doch gibt es hier mehrere Kleinode, die man hier eigentlich gar nicht vermuten würde, wenn man sich über die großen Einfallstrassen stadteinwärts begibt. Wer mehr über Krefelds Parkanlagen wissen möchte, guckt mal kurz hier, bevor er weiterliest:
Parkanlagen Krefeld

Lange Rede, kurzer Pin, Ziel am Mittwoch waren der Schönhausenpark und der Sollbrüggenpark mein Ziel.  Wer nicht weiß, wo diese zu finden sind, Google ist immer Euer Freund, wenn es drauf ankommt.

Unmittelbar rechts neben dem Schönhausenpark befindet sich der Sollbrüggenpark, Ihr braucht nicht lange suchen.
In den Parks kann man wunderbar chillen und der hektischen Stadt für einen Moment entfliehen. Kleine Seen und der Blick auf malerische Gebäude aus längst vergangenen Zeiten lassen einen die Seele baumeln.

Ganz zufällig hatte ich auch meine Fotoausrüstung dabei und habe ein paar Eindrücke festgehalten. Was ich mir mittlerweile angewöhnt habe, ist immer mein Stativ mitzuschleifen. Gerade in solchen Parklandschaften hat man es immer mit ganz unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu tun. Aus der Hand fotografiere ich immer nur mit einer Belichtungszeit von maximal 1/100. Alles, was länger dauert, tut nichts für uns, alles, was kürzer ist, macht zuviel Alarm, will heißen, wir haben eine veritable Anzahl von weißen Flächen, die total ausgebrannt sind. Da hilft auch keine Stunde im Lightroom oder irgendwelchen photogeshoppe. Auf dem Stativ kann man je nach Blende auch schon mal 1/5 sec. riskieren. Dunkle Bereiche bekommt Ihr in der Nachbearbeitung immer heller, ein eingebranntes weiß bleibt so weiß wie der Weiße Riese.
Auf mein “Alles für Dolles” Tamron 18-200mm Objektiv habe ich diesmal bewußt verzichtet. Es kam nur das Canon Kit-Objektiv (18-55mm), ein 10-18mm Weitwinkel und ein 50mm Festbrennweitenobjektiv zum Einsatz.
Da drängt sich die Frage “Äy, Digga, warum Festdingsbums?” auf – naturgemäß kastriert man sich hier selbst, aber es hat zuweilen auch Vorteile. 50mm sind der Blickwinkel des menschlichen Auges (ungefähr 46 Grad Blickwinkel), es hat eine bessere Auflösung, ein bessere Randschärfe und auf Grund der besseren Lichtstärke eine mögliche geringere Schärfentiefe als beispielsweise ein Kit-Objektiv.

Genug der Worte, hier ein paar Eindrücke:

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iPhone-Fotos

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Die Hardcore-Fotografen werden jetzt die Stirn in Falten werfen. Ist es möglich, mit einem Handy gute Fotos zu machen? Ohne irgendwelche Einstellungen, einfach Knöpfchen drücken und gut iss?

Ich finde, es geht ganz gut, solange man nicht den Anspruch hat, ein Fine-Art Print zu erstellen, der auf einer Leinwand den 100qm großen Westflügel des trauten Heimes schmücken soll. Man muß nicht “always and everywhere” den Spiegelrefelx-Boliden samt tonnenschwerem Objektiv-Equipment mit sich herumschleifen.

Auf YouTube gibt es eine wunderschöne Playlist von Apple, was man fototechnisch alles mit dem iPhone anstellen kann. Wirf mal einen Blick drauf, es ist sehr interessant.

Es ist erstaunlich, was man mit einem Smartphone alles anstellen kann, ich erinnere mich noch 15 Jahre zurück an mein Motorola,  das allerhöchstens Daumenkino-Qualität hatte.
Das unten stehende Bild wurde mit einem iPhone 7 aufgenommen. Links das Original “out of the box” und rechts eine nur mit den Bordmitteln von Apple Fotos bearbeitete Version. Natürlich gibt es hier Plug-Ins und für iOS tonnenweise Filter, die aus so etwas mehr oder weniger Kunstwerke zaubern können, aber wir beschränken uns auf das Wesentliche, so dass es jeder, der ein iPhone und/oder einen Mac hat, die Bearbeitung nachvollziehen kann. Im “Bearbeiten” Menu in Apple-Fotos wurde für die Bearbeitung auch lediglich bei allen Parametern die Auto-Funktion verwendet, in der iOS-Version muss man leider selbst Hand anlegen. Selbst mit allen Parametern “auf Automatik” ergibt sich hier ein wesentliche klareres, schärferes und farbneutrales Bild. Der eigenen Kreativität sind hier selbstverständlich keine Grenzen gesetzt.
Also, warum nicht mal das teure Equipment beiseite legen und einfach drauf los fotografieren. Mit dem iPhone macht’s richtig Spaß.

Ziehe an dem Schiebregeler, um links das Original und rechts das bearbeitet Bild zu sehen.

Beim nächsten Mal geht es darum, wie man mit Adobe Lightroom mobile auf dem iPhone im RAW-Format (bei Adobe heißt`s DNG) fotografieren kann und wie Ihr noch mehr aus Euren Fotos herausholen könnt. Bis dahin viel Spaß mit dem iPhone. Vielleicht habt Ihr Lust, mir Eure iPhone-Fotos zu schicken, die Ihr aufgenommen habt. Ich werde diese in meine iPhone-Galerie setzen.

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Tour de France 2017

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Am ersten Juli-Wochenende startete die diesjährige Tour de France in zum vierten Mal in Deutschland. Der Grand Départ fand am 1.Juli 2017 in Düsseldorf statt, die zweite Etappe führte am darauffolgenden Sonntag von Düsseldorf ins belgische Lüttich. Auf diesem Weg führte die Tour auch durch meine Heimatstadt Neuss. Was liegt da näher, als dort ein paar Fotos zu machen.

Gegen 12.30 Uhr trafen wir an der Ecke Friedrichstrasse/Kaiser-Friedrich Strasse ein.  Dort beschrieb die Strecke eine 90-Grad Kurve, was eine schöne Perspektive darstellte. Nach einer ca. einstündigen Wartezeit wurde es dann ernst, eine Ausreißergruppe passierte unseren Platz, ca. eineinhalb Minuten später folgte das Peloton, das Hauptfeld.

Ich legte mich dazu auf den Bordstein, um die Fahrer von unten hinauf fotografieren zu können. Viel Zeit hat man da naturgemäß nicht. Also wurde die Kamera auf “Dauerfeuer” eingestellt. Für mehr als 35 Fotos reichte es abschließend nicht.

Der folgende Blick in den Monitor meiner Kamera zeigte dann eindrucksvoll, wie man auch diese 35 Fotos klassisch “verkacken” kann. Als ich mich auf den Bordstein begab, muss ich versehentlich die Kameraeinstellung von Blendenautomatik auf den manuellen Modus verstellt haben, in dem eine Blende von 8 und eine Verschlusszeit von 1/15 Sekunden eingestellt war – eine Einstellung, mit der man eventuell Milka-Kühe in den Schweizer Alpen fotografieren kann, aber gewiß keine rasende Tour de France.

Getreu dem Motto, dass es Fehler nicht gibt, sondern nur Erfahrungen, hakte ich das Shooting ab. Zuhause im Lightroom konnte man aus ein paar Bildern doch noch etwas herausholen, wenn auch nicht ein einzige Aufnahme wirklich scharf oder fokussiert war. Was sich zeigte, waren Aufnahmen, die an Doppelbelichtungen erinnerten. “Scharf kann jeder”, sagte ich mir. Solche Fotos macht vermutlich keiner, schon gar nicht bewußt.

Beim Durchschauen der Fotos fühlte ich mich wieder an ein Buch des Fotografen Tino Pohlmann erinnert, der dort einige schöne s/w-Aufnahmen der Tour de France veröffentlicht hat. Es heißt “Rotation/Condition/Inspiration“. Bei Amazon ist es leider nur noch gebraucht erhältlich, einen Link dazu findet Ihr unter der Galerie.

Das Ergebnis möchte ich Euch trotzdem nicht vorenthalten, jeder mag entscheiden, ob er einen Wert darin sieht. Viel Spaß beim Anschauen.

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Muss man Fotos nachbearbeiten?

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Eine treffliche Frage, die sich da stellt. Müssen Bilder digital nachbearbeitet werden?
“Hab ich Tausend-Euro-Kamera, brauch ich nisch” – kann man meinen. Doch die Kamera ist beispielsweise immer so gut, wie der, der damit fotografiert. Nicht immer hat man die richtigen Einstellungen gewählt und keine Kamera ist so gut wie das menschliche Auge.

Voraussetzung ist, dass man die Bilder im RAW-Format aufnimmt. Das könnt Ihr in der Kamera einstellen, bei Canon lautet die Datei-Endung .CR2, bei Sony .ARW und bei Nikon .NEF. Dort wird die maximale Bildinformation in der Kamera gespeichert. Ein JPG ist zwar sehr viel speicherschonender, aber es tut nichts für uns, da die Bildinformationen schon bei der Aufnahme komprimiert werden. So kann man beispielsweise nur in sehr begrenzten Maßen Helligkeitswerte oder Farbwerte ändern, darüber hinaus gleicht das Bild dann eher einem Schlachtfeld.

Es geht auch nicht darum, dramatische Wolken, Regenbögen, Sonnenstrahlen, hoppelnde Hasen oder spitze Steine in das Foto einzusetzen. Das mache, wer will, gehört aber jetzt nicht hier her.

Natürlich kann man zuweilen auch im JPG-Format fotografieren, Selfies beispielsweise. Die möchte wohl kaum jemand bis ins kleinste Detail nacharbeiten.
Wenn Ihr jedoch bewußt und im RAW-Format fotografiert, dann tut eine anschließende Bearbeitung eine Menge für Euch. Probiert es aus.

Folgendes Foto wurde mit meiner EOS 600D und einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv aufgenommen, Belichtung 1/13, Blende 18, ISO 100, die Kamera auf einem Stativ.
Das Foto wurde lediglich in Lightroom bearbeitet, nur der unvermeidliche Müll an einem so schönen, kleine See wurde herausgestempelt. Die Schmutzfinke mögen es mir verzeihen. Unten siehst Du eine vorher/nachher-Ansicht – die Bearbeitung ist kein stundenlanger Fackelzug, es dauert höchstens 10 Minuten.

Zunächst setze ich in Lightroom die korrekten Weiß-/Schwarzpunkte, die Tiefen wurden erhöht und da es ein lauschiger Sommerabend war, wurde der Weißabgleich ein wenig hochgesetzt, auf ca. 6.500 Kelvin. Anschließend habe ich ein wenig die Klarheit erhöht. Was ich meistens mache, ist die Sättigung zu verringern und die Dynamik zu erhöhen. Das läßt das Foto natürlicher aussehen, wenn man nur die Sättigung heraufziehen würde. Anschließend habe ich den Himmel mit dem Pinsel “ausgemalt” und hier den Weißabgleich ins Blaue, sowie die Tonung ins Grüne verschoben. Um hier ein kräftige Blau zu erreichen, müßt Ihr nun noch die Belichtung verringern. Fertig ist der blaue Himmel.
Abschließen wurde das Foto noch etwas geschärft.

Es ist kein Hexenwerk, vermutlich auch nicht das perfekte Bild, aber man kann eine Menge aus den Rohdaten der Kamera herausholen, wenn man dem Foto ein wenig Nachbearbeitung spendiert.

Ziehe an dem Slider für eine vorher/nachher-Ansicht

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Geotag Photos Pro 2

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Diejenigen unter Euch, die keine GPS-fähige Kamera haben, kennen das Problem. Man ist den ganzen Tag mit der Kamera unterwegs, schießt wunderschöne Fotos und am Ende des Tages weiß man nicht mehr, wo das Foto gemacht wurde.  Da ich ein großer Fan von Geotags bin, ist das bisweilen etwas schwierig.

Doch es gibt, wie für fast alles im Leben, eine App. Diese findet sich im iOS-App-Store und hört auf den Namen Geotag Photos Pro 2 und stammt von dem tschechischen Entwickler TappyTaps s.r.o.
Diese App ist im Prinzip ein simpler GPS-Tracker. Zunächst synchronisiert man die Uhrzeit der Kamera mit der in der App. Startet man nun zu einer Fotosession, legt man in der App eine neue Strecke an. Die App zeichnet nun den Weg auf, den man geht oder fährt. Ist die Fotosession beendet, so drückt man einfach auf “Stop”. Anschließend kann man die GPS-Datei in die iCloud, zur Dropbox oder nach Google Drive hochladen.
Lädt man anschließend die Fotos in Lightroom, kann man ganz einfach die GPS-Datei aus der betreffenden Quelle herunterladen.

Alternativ kann man die zuvor aufgezeichnete GPS-Datei auch in die Geotag-Cloud hochladen. Auf der Homepage von Geotag kann man sich eine kleine App (Mac, Windows, Linux) herunterladen, in der man zunächst den Ordner mit den importierten Fotos auswählt. Das Programm gleicht dann die Aufnahmezeiten aus den EXIF-Daten ab und lädt automatisch die entsprechenden Geotags dazu. Alternativ kann man auch die zuvor in andere Cloud-Dienste hochgeladen GPS-Dateien einfügen.

Alles in allem eine sehr kommode Lösung, um Euren Fotos Geotags hinzuzufügen. Die App kann man kostenlos im iOS-App-Store laden; damit kann man maximal drei Strecken aufzeichnen. Um eine unlimitierte Anzahl von Strecken zu verwalten, werden €8,99 fällig.

Und nun die Gretchenfrage: Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus? Auf meinem iPhone 7 gibt sich die App sehr genügsam. Ein ganzer Tag damit unterwegs und es sind immer noch min.40% Akkuladung vorhanden. Die App gibt es auch für die Android-Fraktion, aus Mangel an Geräten kann ich nichts zu dem Stromverbrauch auf Geräten mit Android-Betriebssystem sagen.

Hier könnt Ihr die App für iOS herunterladen:

Geotag Photos Pro 2
Geotag Photos Pro 2
Geotag Photos Pro 2
Entwickler: TappyTaps s.r.o.
Preis: Kostenlos+

 

 

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