Karneval im Wald

Karneval im Wald? Kommt jetzt was ganz Abgefahrenes? Ist das Mummenschanz im Grünenl für Öko-Stalinisten?
Nein, es ist nichts von alldem.
Wer, wie ich zu den Karnevlasverweigerern gehört, der sucht sich während der tollen Tage einen Ausweichplatz. Dieser fand sich am Karnevalssonntag in einem ausgedehnten Waldstück zwischen Waldniel und Wegberg nahe der deutsch-niederländischen Grenze. Dieses durchstreiften wir mit Freunden in einer knapp vierstündigen Wanderung, natürlich mit kompletter Fotoausrüstung.
Das Wetter war durchwachsen und um die Mittagszeit ist der Wald eigentlich kein Ort, an dem spektakuläre Bilder entstehen. Außerdem ist die Landschaft flach und ziemlich reizarm.

Doch auch dann hat der Wald immer noch seine Reize, die sich einem jedoch erst erschließen, wenn man mal einen Moment innehält und einfach mal die Umgebung betrachtet. Spätestens dann bemerkt man, dass auch der Wald Karneval feiert. Zwar nicht mit Narhalla-Marsch und Kamellen, dafür aber mit vielen Gesichtern und Figuren.
Was auf der einen Seite nur wie ein abgestorbener Baumstamm aussieht, ist aus einer anderen Perspektive plötzlich “Jabba The Hut”.
Und immer öfter merkt man, dass sich im Wald vielmehr versteckt, als Altholz, Baumstümpfe und loses Geäst.

Hits: 873

Winter

Der Himmel ist grau, die Luft ist kalt, die Natur hört Winterschlaf – eigentlich die besten Voraussetzungen, drinnen zu bleiben und vielleicht mal ein wenig die Fotosammlung zu sortieren oder ein paar alte Bilder zu bearbeiten.

Doch im Grunde gibt es keine Wetter, bei dem man nicht fotografieren kann, insbesondere, wenn sich die Wolken öffnen und ein wenig Schnee auf die Erde schicken.
Binnen weniger Minuten legte sich eine Zuckerguss-Schicht aus Schnee über unseren kleinen Garten, was mich befleissigte, dann doch die Kamera zu holen und hinauszugehen. Hier ist es sehr lohnenswert, “ins Detail” zu gehen und ein Makro-Objektiv zu nutzen.
Wenn man, wie ich, kein reines Makro-Objektiv hat, heißt die Lösung “Zwischenringe”. Das sind Ringe, die zwischen Kamera und Objektiv montiert werden und nichts anderes tun, als die Naheinstellgrenze des Objektivs zu verkürzen. Bedingt durch diese Tatsache kann man nun nicht mehr auf unendlich fokussieren.
Diese Zwischenringe kann man in vielen Ausführungen und Preisvarianten erhalten. Meine habe ich bei Amazon für knapp 30 Euro erstanden.

Ich benutze diese Zwischenringe sehr gerne an meiner 50mm und 85mm Festbrennweite. Für mich erübrigt sich somit die Anschaffung eines Makro-Obejktivs. Sogar am 150-600mm Tele-Zoom von Tamron machen die Dinger eine gute Figur.

Hits: 662